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Kinder- und Jugendpaddelfreizeit des RKC in Plön |
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Geschrieben von: Kai Wilke
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Mittwoch, den 01. September 2010 um 14:30 Uhr |
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Am Mittwoch, dem 18.08.2010 trafen sich 4 Eltern und 13 Kinder beim Kanu Club um das
Ende der Ferien noch mit ein bischen Paddeln und gemeinsamen Zelten zu verbringen.

Das Verladen der Boote auf den neuen 10-er Trailer gestaltete sich ein wenig abenteuerlich,
da wir die Boote nur so nach und nach zwischen den Regenschauern aufladen konnten.
Nachdem wir damit fertig waren, hörte es auch erst mal auf mit dem Regen.
Grit hatte Plätze auf dem Campingplatz “Gut Ruhleben“ am Großen Plöner See für uns
reserviert und wir hatten dort eine große Wiese nur für uns. Sehr schön.
Die Zelte konnten wir im Trockenen aufbauen, das war nach dem Booteverladen ja schon
mal positiv. Für den Regen hatten wir ja auch das 20-er Mannschaftszelt von RKC mit und
zwei Biergarnituren, so dass wir es uns richtig gemütlich machen konnten.
Gekocht wurde auch gleich am ersten Abend. Es gab Nudeln mit Tomaten- und Käsesoße.
In der Nacht regnete es noch etwas. In einem Zelt war man am Ertrinken und es fand noch
ein kleiner Zeltwechsel statt. Leider war es in dem einen Zelt zu eng für 4 Kinder, so dass
einer alleine im Zelt schlafen musste, was nicht so schön war. Am nächsten Tag wurde aber
neu verteilt, so dass alle zufrieden waren. Zum Glück war’s das dann auch mit dem Regen
vorbei. Die nächsten Tage war es nur noch schön. Tja, wenn Engel reisen.
Am Donnerstag Vormittag, nach dem Boote abladen ging’s dann los auf Tour bei schönem
Wellengang und Wind.
Wir wollten um Plön paddeln. Los ging’s vom Campingplatz erst mal auf den Großen Plöner
See Richtung Schloss.
Kurz nach dem Start mussten wir aber wegen eines drohenden Gewitters, was dann aber an
uns vorbeizog, einen kurzen Zwischenstopp einlegen.
Aber dann ging’s weiter zur Durchfahrt Stadtschwentine in den Schwanensee.
Dort drehten wir aus Unkenntnis, man kann auch sagen wir haben uns verfahren, eine
Ehrenrunde um den Bullenwarder, wo man zwischendurch auch treideln musste.
Nach Durchfahrt des Stadtsees paddelten wir dann auf den kleinen Plöner See, wo wir am
gegenüberliegenden Ufer unseren ersehnten Pausenplatz schon sehen konnten. Dort war
dann etwas Zeit zum Beine vertreten und Essen und Klettern.
Weiter ging es zum Mühlensee über eine Umtragestelle. Die meisten konnten es sich nicht
nehmen lassen die kleine “Wildwasserstrecke“ zu paddeln.
Danach trieb uns der Wind über den großen Plöner See zurück zum Campingplatz. Das
Wasser war ganz schön kabbelig und manch einer war froh wieder heil angekommen zu
sein.
Abends wurde zünftig gegrillt und ausgelassen Fußball, Tischtennis und Kubb gespielt.
In dieser Nacht gab es keinen Regen und alle konnten in Ruhe schlafen.
Am Freitag war eine Fahrt über den Höftsee und Behler See bis zum Dieksee geplant.
Auf der Durchfahrt zum Höftsee gab es wieder mal eine Umtragestelle auf Rollen, die alle
Paddler genossen haben. Nur Ole und Kai hatten es ein bisschen schwerer, da sie die Boote
bis zum Hochpunkt ziehen mussten. Aber sie haben es gerne gemacht.
Im Behler See legten wir beim WSV Diekseebucht für eine Pause an und machten einen
Ausflug nach Timmdorf zum Gasthaus Kasch um Eis zu essen. Nach dem Gesitze im Boot
eine willkommene Abwechslung. Auf dem Rückweg kamen wir dann an der Badestelle am
Campingplatz Langensee nicht vorbei. Die Wasserrutsche sah doch zu verlockend aus.
Zurück über die Rollenumtrage waren wir dann um 17:30 Uhr am Campingplatz. Die Boote
wurden gleich verladen, denn das Paddeln war nun vorbei. Wir waren stolz auf die Kinder,
dass alle die nicht gerade kurzen Paddeltouren so gut mitgemacht haben.
Am nächsten Morgen gab es wie immer ein gemeinsames Frühstück, diesmal unter freiem
Himmel, da wir das trockene Zelt lieber schon am Abend zusammengepackt haben.
Nach dem Abbauen der Zelte und Zusammensuchen- und Packen der Klamotten ging es
aber noch nicht auf die Heimfahrt, sondern wir machten noch einen Abstecher in den
Kletterpark Scharbeutz. Der Kletterpark wurde 2010 eröffnet und war super und sicher
ausgestattet. Nach dem Anlegen der Sicherheitsgurte ging es dann erst mal auf den
Übungsparcour.
Nach dem Üben durften wir dann mit Kletterguide auf den richtigen Kletterpfad. Der Guide
schaute aber nur von unten zu und gab an und ab mal einen Tipp.
Es ging gar nicht so schwer los, aber dann teilte sich die Strecke in schwer und normal und
da wurde es doch manchem etwas mulmig, natürlich nur den Erwachsenen. Zum Teil
schwebte man bis zu 17m hoch in den Bäumen. Im Endeffekt haben dann fast alle auch den
schwereren Parkur geschafft und es hat wirklich Spass gemacht auch wenn einem manchmal
nicht nur von der Anstrengung der Schweiss auf der Stirn stand.
Jetzt endlich konnten wir den Heimweg antreten und kamen nachmittags wohlbehalten
wieder beim RKC an. Dank der Hilfe einiger Eltern waren die Boote, Biergarnituren und
Zelte schnell abgeladen und verstaut.
Es waren ein paar schöne Tage und es hat uns Betreuern viel Spass mit den Kindern
gemacht, so dass die Paddelfreizeit auch ein kleiner Urlaub für uns war. Sehr schön war,
dass sich die Kinder und Jugendlichen bis auf kleine normale Kabbeleien super verstanden
haben. Schönen dank dafür. |
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Herren des Ratzeburger Kanu Clubs 3. bei Deutscher Meisterschaft im Kanupolo |
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Geschrieben von: Kristine Voigt
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Freitag, den 27. August 2010 um 12:10 Uhr |
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Die Herrenmannschaft des Ratzeburger Kanu Clubs (RKC) hat durch ihren 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft (DM) in Essen auf Anhieb den Aufstieg in die LK3 geschafft. Mehrere Jahre gab es keine Herrenmannschaft im RKC, erst im Januar fand sich unter Trainer Werner Kellermann ein neues Team mit altbewährten Spielern. 11 Spieler, die schon einmal für den RKC gespielt haben und nach einer Pause oder einer aktiven Phase in einem anderen Verein wieder für Ratzeburg starten wollten, begannen mit dem harten Training, das Ziel des Aufstiegs vor Augen. Dem Leistungsdruck konnten nicht alle standhalten, so dass einen Monat vor der DM nur noch fünf Aktive, jedoch kein Auswechselspieler zur Verfügung standen. Zu wenige für den harten Wettkampf. Arne Riehn, der früher schon für den RKC gespielt hatte, aus beruflichen Gründen in den letzten zwei Jahren aber nicht mehr trainieren konnte, wurde für das Turnier gewonnen, was für ihn ein paar Trainingseinheiten mehr bedeutete. Kurz vor der DM kam der nächste Rückschlag: Oliver Mann wurde von seinem Arbeitgeber für Donnerstag und Freitag nicht freigestellt, die Mannschaft musste mit fünf Spielern, also ohne Auswechselspieler nach Essen fahren. Der Auftakt am Donnerstag gelang trotzdem, das erste Spiel gegen Barsinghausen wurde mit 8 : 1 gewonnen. Der Freitag verlief ebenso erfolgreich mit drei klaren Siegen. Ab Sonnabend früh konnte Oliver die Mannschaft dann verstärken.
Claudio Pilz, Gordon Bell. Maximilian Wilke, Alexander Reinhardt, Arne Riehn und Oliver Mann gewannen in 6 Vorrundenspielen 5 Spiele, das 6. Spiel wurde knapp verloren, so dass die Vorrunde mit dem 2. Platz beendet wurde. Gegner in der Zwischenrunde war der Tabellendritte Rote Mühle Essen. Diese Mannschaft wurde in der Vorrunde geschlagen, diesmal stand es nach der regulären Spielzeit jedoch unentschieden. Durch Golden Goal ging der Sieg an Essen, für den RKC bedeutete dies Spiel um Platz 3 gegen den CCC Barsinghausen.
In diesem Spiel behauptete sich der RKC klar mit 6:0, was den 3. Platz der Deutschen Meisterschaft und den Aufstieg bedeutete. |
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Ostsee – oh je, Ostsee – juche |
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Geschrieben von: Sigrid Kuss
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Sonntag, den 01. August 2010 um 15:29 Uhr |
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Als ich das Fahrtenprogramm im Februar in die Hand bekam, nach Fahrten in den Sommerferien durchsuchte und „Dänische Südsee“ entdeckte, dachte ich:
„Ostsee – oh je!“ Nach der Erfahrung „Rund um Fehmarn“ bei Windstärke 7 und einer kaputten Steueranlage war ich nicht gerade begeistert. Doch dann dachte ich, das hast du überstanden, dann wirst du auch die Dänische Südsee überstehen.
Also startete ich mit gemischten Gefühlen mit Marcus und Reinhold am Dienstag, den 13. Juli nach Mommark auf Als.
Vom Strand aus sahen wir über den kleinen Belt in ca. 10 km Entfernung im Sonnenschein die Insel Aerö, das Wasser sah ruhig aus und der Wind blies von hinten. Reinhold und ich packten unsere Sachen ein und auf den Schindehannes und Marcus seine in seinen Seekajak. Um 16.00 Uhr starteten wir von Als. Nach kurzer Zeit kamen wir aus dem Windschatten der Insel heraus. „Ostsee oh je“ – Reinhold hatte Mühe das schwer bepackte Boot auf Kurs zu halten, denn hohe Wellen von hinten und Strömung von links machten mit uns was sie wollten. Mir wurde ganz mulmig. Es war gar nicht daran zu denken, eine Paddelpause einzulegen. Nach anstrengenden 1 ½ Stunden kamen wir Aerö nahe. Marcus entschied wegen der starken Brandung um die Nordspitze herum und dann im Windschatten nach Söby zu paddeln. Als wir um die Spitze herum kamen war ich überrascht. Die Dänische Südsee ( das Südfünische Inselmeer) lag vor uns. Jetzt verstand ich auch den Namen. Man sah in der Ferne Inseln liegen. Der reizvolle Anblick erinnerte mich an das Nordfriesische Wattenmeer. Meine Angst vor der unendlichen Ostsee schwand ein wenig.
Nach einer weiteren Std. bauten wir dann unsere Zelte neben dem Yachthafen in Söby auf.
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