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Geschrieben von: Ines Michaelsen
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Montag, den 14. November 2011 um 23:19 Uhr |
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Das verlängerte Wochenende zum 3. Oktober sollte es endlich wieder auf die Elbe gehen. Der Altweibersommer hielt uns die Treue und bescherte uns wunderschöne warme sonnige Tage. Wie immer bestimmte die Tide der Elbe unsere Abfahrtszeit am Isebeckkanal. Kurz nach 08.00 Uhr saßen alle in ihren bepackten Booten. Hamburg war gerade dabei zu erwachen. So einige Ruderer waren schon fleißig am trainieren auf der Außenalster. Nach dem Schleusen führte die Tour weiter durch den Hamburger Hafen an den Landungsbrücken vorbei. Viel Betrieb bei den Barkassen war noch nicht. Aus der Entfernung sah man schon am neuen Kreuzfahrtterminal den Kussmund einer AIDA. Mit der Strömung kamen wir gut voran. Vorbei am Museumshafen Overgönne , der Stadtteile Teufelsbrück, Blankenese und Wittenbergen wurde es immer grüner am Ufer. Nicht mehr lange und die übergroßen Strommasten die über die Elbe führen und auf Lühesand stehen, konnten ausgemacht werden. Am frühen Nachmittag, nach 4,5 Stunden, hatten wir unser Wochenenddziel erreicht. Den Rest des Tages ließen es alle ruhiger angehen. Zum Abend hin wartete noch das Highlight AIDA blu auf uns. Das lange Warten hatte sich gelohnt, denn aus der Ferne konnte das Feuerwerk beobachtet werden und das beleuchtete Schiff war von weitem auszumachen. Am nächsten Tag machte jeder das auf was er Lust hatte. Ein paar paddelten bis Krautsand oder Pagendsand. Die Zurückgebliebenen lagen in der Sonne, lasen ein Buch, schauten den Schiffen hinterher… So hatte jeder sein Schaffen. Das Wetter war wie Tags zuvor, viel Sonne, hohe Temperatur und kein Wind. Die Segler taten einen schon ein wenig leid, denn ihre Segel hingen nur schlaff vom Mast herunter. Die Gruppe vom Pagensand hatte das Glück Seehunde aus der Nähe beobachten zu können. Einige nutzen das gute Wetter auch zum Abbaden. Am späten Nachmittag waren alle wieder auf Lühesand. Abends wurde gegrillt und dazu gab es ein lecker ETV- Büfett mit Salaten etc. Am Lagerfeuer und gutem Wein klang der Abend in gemütlicher Runde aus. Am nächsten Tag konnten wir uns mit Frühstück und Zelte abbauen Zeit lassen. Die Tide lag zu unserem Ungunsten, da wir bis spätestens 18.00 Uhr die Schleusen zur Alster erreichen mussten. Es blieb uns nicht erspart den größten Teil der Strecke gegen an zu paddeln. Ein lockerer Sparziergang sollte es nicht werden. Einige zogen es deshalb vor, die Rücktour nur bis zum RdE zu paddeln. Jeder muss da selbst seine Kräfte gut einzuschätzen wissen. Der Spaß am Paddeln soll dabei nicht verloren gehen. Mit ca. 6 km/h kamen wir sehr gut voran. Irgendwann kippte die Tide und wir zogen zügig an den Landungsbrücken vorbei. Gut eine halbe Stunde vor der Zeit erreichten wir die Schleusen. Danach konnte wir entspannt die letzten Kilometer bis zum Isebeckkanal angehen, aber einige zog es dann doch zügig zum ETV. Gründe dafür waren wohl das kühle Bier, die warme Dusche oder einfach nur der Gang zum Klo, denn wir saßen bereits ohne Landpause gut 4 Stunden in den Booten. Das Auspacken und Aufladen der Boote ging schnell von der Hand. Das gute Essen beim Griechen anschließend hatte sich jeder verdient.
Vielen DANK für ein mal wieder unvergessliches Paddelwochenende!!!
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Kanu-Poloturnier in Ratzeburg 2011 |
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Geschrieben von: Kai
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Montag, den 29. August 2011 um 09:27 Uhr |
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Am vergangenen Wochenende, fand nach einer Pause im letzten Jahr, wieder ein Poloturnier in
Ratzeburg statt.
Im Frühjahr hatten wir uns nach vielem für und wider entschlossen diese Veranstaltung erneut zu
organisieren. Die Vorbereitungen für das Turnier waren etwas holperig, aber es ist ja auch eine neue
Situation im Verein und wir konnten nicht auf die Erfahrungen von Werner bauen.
Zum Glück haben wir „Schüler“ von Werner aktivieren können. Thomas und Ole haben von Anfang an
zugesagt die Organisationsleitung zu übernehmen und sich mit viel Engagement auch in die Arbeit
gestürzt.

Bis kurz vor dem Termin änderten wir noch einmal unsere Pläne, die Veranstaltung im Strandbad
durchzuführen. Zum Glück muss man sagen. Unser Vereinsgelände bot genug Platz für die Zelte und
das Spielfeld. Der Nachteil des fehlenden Publikums könnte man vielleicht durch mehr Werbung und
Ankündigung noch verbessern.
Es kamen 3 Vereine aus Hamburg, ein Berliner Verein und eine Spielgemeinschaft aus Hannover, so
dass mit unseren Spielern 7 Mixmannschaften und 5 Schülerteams gegeneinander antraten.
Wir hatten ideale Bedingungen mit viel Sonne und wenig Wind. Im Schülerbereich waren die klaren
Favoriten die Jungs und Mädchen von den Havelbrüdern, die in diesem Jahr auch die Deutsche
Meisterschaft gewonnen hatten. Um Platz 2 und 3 kämpften die GSM1 und SG KGL/CCC, die auch in
dieser Reihenfolge die Plätze belegten. Unsere Schülermannschaft belegte knapp den 4. Platz, da sie in
einem spannenden Spiel in der letzten Sekunde gegen Hannover verloren hatten. Gegen die GSM 2 war
dann ein klarer Sieg für unsere jungen Nachwuchsspieler drin.
Im Mixbereich konnten wir sogar 2 Mannschaften melden. Unsere alten Hasen Ole und Thomas stiegen
wieder ins Boot und verstärkten das Team RKC 2.

Im RKC 1 Team spielte Pedro aus Brasilien mit, der hier in Ratzeburg als Gastschüler für ein Jahr lebt
und in den letzten 4 Monaten das Kanupolospiel gelernt hat und es sehr liebt. Beide Teams boten uns
Zuschauern spannende Spiele. RKC 1 musste sich ebenfalls den Havelbrüdern geschlagen geben und
RKC 2 belegte den 4. Platz.

Es war ein gelungenes Wochenende. Vielen Dank auch an die vielen helfenden Hände aus dem
Elternbereich. Ohne euch wäre es nicht so gut gegangen. Ebenfalls Dank an Daniel, Norbert und Kai, die
in allen Fragen sofort bereit waren Antworten zu finden und uns zu unterstützen wo immer sie konnten.
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Dalsland Kanot Marathon + 2011 |
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Geschrieben von: Ines
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Montag, den 22. August 2011 um 16:52 Uhr |
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Hart, herrlich und eine große Herausforderung. Ratzeburger Kanuten
stellten sich dem wohl größten europäischen Kanulangstreckenwettkampf,
dem Dalsland Kanot Marathon. Vom RKC starteten Gordon Bell und
Torben Hass im Männer Zweier und Ines Michaelsen im Einer der Damen.
Bei herrlichstem Sonnenschein reisten die Sportler nach Schweden an.
Pünktlich zum Startschuss am Samstag morgen um 08.00 Uhr lichteten
sich die Nebelschleier, um die mehr als 600 Teilnehmer auf die 55km
lange Strecke zu schicken. Die schön gelegene Route führt über die vier
Seen Laxjön, Svärdläng, Västra Silrn und dem Lelang. Die Kanuten
erwarteten unter anderen 3 Portagen, bei denen sie das Boot verlassen und
zwischen 100 und 400m laufender Weise dies tragen mussten. Nach der
letzten Portage, 20km vor dem Ziel, wurde es aufgrund des zunehmenden
Gegenwindes noch einmal besonders Kräfte zerrend.
Das hochgesteckte Ziel von Ines Michaelsen, diese Strecke unter 6
Stunden zu schaffen, wurde, wenn auch nur knapp, doch noch erreicht. Mit
dem hervorragenden 4. Platz im K1 der Damen, in der Zeit
von 5h 59min 44s, war die Kanutin sehr zufrieden. Beim stark besetzten
Teilnehmerfeld der Männer Zweier erreichte das Team Gordon Bell und
Torben Hass mit einer Zeit von 6 h 21 min 28 s einen Beachtenswerten
achtzehnten Platz. Aufgrund der hervorragenden Organisation seitens des
Veranstalters, der begeisterten Zuschauer und der einmaligen Landschaft
Mittelschwedens, ist einer erneute Teilnahme nicht auszuschließen.
    
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Deutsche Meister Kanu-Polo 2011 |
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Geschrieben von: Gordon Bell und Grit Wilk
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Montag, den 15. August 2011 um 17:57 Uhr |
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Am vergangenen Wochenende fand in Berlin die Deutsche Meisterschaf im Kanu Polo statt.
Nachdem die Herren des Ratzeburger Kanu Clubs (RKC) im vergangenen Jahr noch als Dritter knapp von der 4 Leistungsklasse in die 3 LK aufgestiegen sind, hat sich die personelle Veränderung dieses Jahr deutlich bemerkbar gemacht.
Die diesjährige Mannschaft bestand aus einer Kooperation des RKC mit BWS Hamburg.
Diese gemeinsame Mannschaft, bestehend aus Gordon Bell, Oliver Mann, Alexander Reinhart, Thomas Samelin und Maximilian Wilke vom RKC und Nils Heine und Marc Rosenbauer vom BWS, spielte schon die gesamte Saison über sehr erfolgreich zusammen.
In diesem Jahr musste das Polo-Team des Ratzeburger Kanu Clubs einen großen Verlust verkraften. Ihr Trainer Werner Kellermann verstarb im Mai. Das Team wollte seine Ziele weiterverfolgen und nach hartem gemeinsamen Training gelang es ihnen zusammen den Deutschland Cup in Essen zu gewinnen. Bei der Deutschen Meisterschaft, die vom 04.August bis zum 07.August in Berlin stattfand nahmen nur zwei (Nils Heine und Mark Rosenbauer) von fünf Hamburger Spielern teil. Die Anderen mussten aufgrund von Verletzungen aussetzen. Trotz der geschwächten Anzahl an Ersatzspielern gewannen das Team in der Vorrunde drei von vier Spielen. Im Viertelfinale gegen Göttingen gewann die Mannschaft mit einem klaren 4:1. Im Halbfinale trafen die Ratzeburger auf die Mannschaft aus Liblar, den Favoriten der Leistungsklasse. Doch das Team aus Ratzeburg nahm alle Reserven zusammen und lieferte sich ein spannendes Spiel, welches sie in den letzten zehn Sekunden mit dem 5:4 für sich entscheiden konnten. Das Finale trug sich nun zwischen dem Ratzeburger Kanu Club und der Mannschaft Rote Mühle Essen 2 aus, die in der Vorrunde schon mit einem eindeutigen 7:2 von den Ratzeburgern besiegt wurde. Auch das zweite Spiel gegen Rote Mühle Essen 2 wurde klar mit einem 4:1 für die Ratzeburger beendet. Das bedeutet, dass sie durch den 1. Platz in der dritten Leistungsklasse die kommende Saison in der Leistungsklasse 2 der Herren spielen werden.
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Ratzeburg - Travemünde - Ratzeburg 2011 |
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Geschrieben von: Ines
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Samstag, den 06. August 2011 um 11:28 Uhr |
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Eine schöne Paddeltour die fast alles zu bieten hat.

Wir, das sind Daniel Wullschleger und Ines Michaelsen vom Ratzeburger Kanuclub, sind diese abwechslungsreiche Strecke nach Jahren wieder gepaddelt. Los ging es am RKC vom Küchensee. Seit langem sollte es wieder eine bepackte Tour sein, das hieß im Vorwege checken, ob die Ausrüstung noch vollständig ist. Nachdem alles im Boot verstaut war, konnte es losgehen. Pünktlich um 09.00 Uhr saßen wir im Boot und die Sonne schien immer noch. War es am Kanuclub noch fast windstill, sollte auf dem Ratzeburger See der Gegenwind schon auf uns warten. Die Tour fing ja richtig gut an. In Rotenhusen angekommen, ging es nach einer kurzen Pause weiter auf der ruhigen Waknitz, dem Amazonas von Schleswig- Holstein. Ein Eisvogel begleitete uns bis zur A20. Irgendwann sind die ersten Türme von Lübeck auszumachen. Zwischendurch kommt man immer wieder an schönen und prachtvollen Häusern vorbei. Am Ende der Wakenitz angekommen, wurde eine ausgiebige Pause gemacht. Die Hälfte der Strecke liegt nun hinter uns. Hier muss man die Boote umtragen, aber es ist nur einmal über die Straße, um in die Trave einsetzten zu können. Die Fahrt ging weiter im Hafen von Lübeck. Viel los ist da nicht. Kein Vergleich im Hamburger Hafen. Bad Schwartau lässt mit seinem bekannten Turm der Marmeladenfabrik grüßen, aber wir müssen uns jetzt rechts halten und können nun endlich den Rückenwind genießen. Es geht zügig voran. Einen kleinen Abstecher machen wir zum Fischerdorf Gothmund. Mal sehen ob sich hier etwas verändert hat. Aber wie immer scheint in diesem gemütlichen Ort, mit den Reetdach gedeckten Häusern, die Zeit still zu stehen. Schön das es so etwas auch noch gibt. Wir kommen an großen Sandhügeln vorbei. Hier reckte sich vor Jahren noch die Herrenbrücke in die Luft, doch nun gibt es den Herrentunnel.Weiter geht es an der ehemaligen Flender- Werft vorbei. Hier steht der Wind oft so, das sich höhere Kappelwellen an den Kaimauern aufbauen, so auch heute. Hamburger Hafen lässt grüßen. Nun haben wir wieder etwas Schiebewind und nicht mehr lang ist unsere Tour. Die Natur hat uns wieder. Rechts ist Mecklenburg, ehemaliges Grenzgebiet. Nach der nächsten Ecke ist auch schon das Maritim von Travemünde zu sehen. Wir legen bei einem Strand noch eine kleine Pause ein. Wir halten uns jetzt erst mal auf der linken Seite und fahren direkt an den großen Fährschiffen vorbei. Dann noch einmal Vorsicht bei der Autofähre und nach 8 Stunden ist das Ziel, der Passast- Hafen, erreicht. Zuerst wird das Zelt aufgebaut und anschließend geduscht. Gutes Timing, denn Freunde kommen mit Grill und alles was dazu gehört und wir genießen die verdiente Mahlzeit. Abends geht es dann noch rüber zur Travemünder Woche. Der Abend klingt mit guter Livemusik aus. Der Samstag ist Ruhetag. Es wurde ausgeschlafen und ein ausgiebiges Frühstück bei Sonnenschein genossen. Anschließend wurde die Priwall- Halbinsel zu Fuß erkundet. Am Nachmittag geht es wieder auf die andere Seite zur Travemünder Woche. Eigentlich war schitt Wetter angesagt, aber es sollte ein Sommertag werden. Die Füße wurden in der Ostsee abgekühlt. Später kamen noch Freunde vom VKL mit denen wir dann bis zum späten Abend die Stimmung bei Livemusik genossen. Doch Abends fing es an zu regnen und es sollte eine recht unruhige Nacht werden. Immer wieder prasselte der Regen aufs Zelt. Das Tarp hatte sich nun bewährt, denn nur so konnten wir im trockenen Frühstücken. Aber das Zelt musste triefend nass eingepackt werden. Alles recht ungemütlich. Dafür war der Wind eingeschlafen. Als ich endlich im Boot saß, fühlte ich mich noch am wohlsten. Man kann halt nicht alles haben. Nun trauten wir uns doch so dicht an ein Fährschiff heran, sodass wir die „Nase“ berührten. Ein einmaliges Gefühl. Bis zur Wakenitz wurde auf eine große Pausen verzichtet. Mit der Zeit ließ auch der Regen nach. Welch ein Zufall, am VKL waren noch Kirsten und Thomas, diese hatten gerade ihr Drachenboottraining hinter sich. Sie konnten den Wunsch nach Kaffee erfüllen. Die Wakenitz lag, wie meistens, ruhig da. Bei dem Wetter waren keine weiteren Paddler unterwegs. Ruhe und Natur pur. Rotenhusen, noch 10 km bis Ratzeburg und dieses mal kein Gegenwind. Glücklich und zufrieden legten wir am Steg des RKC an. Ein schönes Paddel- Wochenende!!
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Dänische Südsee 8.-15.Juli 2011 |
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Geschrieben von: Marcus
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Sonntag, den 31. Juli 2011 um 22:16 Uhr |
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Freitag, 8.Juli
Daniel und ich starteten unsere Tour „Dänische Südsee 2011“ am Freitag um 16.30 Uhr in Mommark auf der Halbinsel Ahls in Dänemark. Nach 2,5 Stunden Autofahrt von Ratzeburg aus, stärkten wir uns in der Fußgängerzone von Sonderborg noch mit einem vernünftigem Mittagessen, bevor wir unsere Boote am Strand von Mommark bepackten und den Sund Richtung Aerö überquerten.
Diese Querung hatten wir gegen 18.15 Uhr hinter uns, und um ca. 19 Uhr waren wir in Söby, wo wir gleich mit einem Gewitter in Empfang genommen wurden. Hier hatte sich es schon mal gelohnt, dass Daniel sein Tarp mit genommen hatte.
Samstag, 9.Juli
Wir stimmten am Freitagabend noch unsere Tourenvorstellungen ab, und beschlossen am nächsten Tag ganz ans andere Ende von Aerö bis nach Marstal zu paddeln.
Sonntag, 10.Juli
Von hier an bekam ich die für mich noch unbekannte Region der Dänischen Südsee zu sehen. Im letzten Jahr sind wir von Marstal aus Richtung Norden, und dann wieder zurück Richtung Ahls gepaddelt. Die Gegend um Tasinge und Langeland bekamen wir somit nicht zu sehen. Das wollte ich nun in diesem Jahr nachholen.
Wir paddelten bei Sonnenschein von Aerö rüber nach Langeland (ca.4KM), und sollten am Nachmittag ein Highlight der diesjährigen Tour zu sehen bekommen. Wir hatten vorher im Dänischen Seekajakführer gelesen, daß, wenn man durch die Bucht „Lindelse Nor“ paddelt, das Gefühl bekommt, man würde durch die Steinzeit paddeln. Wir gaben dem Schriftstück Recht. Eine flache Bucht mit großen Felsen, wo keine Segler und Motorboote rein konnten. In dieser Bucht gab es mehrere kleine Inseln auf die man auch rauf durfte. Uns gefiel auf Anhieb eine Insel mit einer kleinen Steilküste, auf die wir rauf krabbelten um Picknick zu machten. Mit Gaskocher zum Kaffee kochen, usw. … wie sich das im Urlaub gehört.
Anschließend 1 Stunde paddeln Richtung Westen zur Insel Strynö. Hier übernachteten wir auf dem Gelände einer Seekajakschule.
Montag, 11.Juli
Von Strynö aus paddelten wir Richtung Svendborg, hatten wieder Glück mit dem Wetter, und fanden wiederum einen fantastischen Pausenplatz. Und wieder Gaskocher raus, und gut gehen lassen.
Den Svendborg-Sund bei starker Strömung durchpaddelt, an einem tollen Schloß entlang, kamen wir nachmittags an einem Campingplatz gegenüber der Stadt Svendborg an.
Dienstag, 12.Juli
Wir beschlossen nun, hier einen Ruhetag ein zu legen, überquerten mittags den Sund mit einem alten Dampfer, und bummelten durch Svendborg. Das Wetter war immer noch prächtig.
Aber, es sollte noch anders kommen.
Mittwoch, 13.Juli
Das Wetter schlug um. Wir wollten nach Avernakö mit Zwischenstation auf Skarö. Auf Skarö gab es nämlich selbstgemachtes Eis. Das wusste Daniel. Deshalb hielten wir auch auf dieser Insel an und machten Pause. Zuerst bestellten wir jedoch eine große Kanne Kaffee. Der Wind frischte nämlich auf, und es wurde ziemlich ungemütlich. Nach dem Kaffee gab`s dann das Eis, und anschließend wieder ab in die Boote Richtung Avernakö. „Surfen“ war angesagt. Die Wellen kamen genau von hinten. Aus anderen Richtungen hätten sie nicht kommen dürfen => zu gefährlich!
Donnerstag, 14.Juli
Wieder ein Ruhetag. Zu diesem wurden wir aber gezwungen, da das Wetter zu schlecht war. Wir konnten nicht einmal die Nachbarinseln (Aerö, Lyö, Skarö) sehen. Die Sicht war zu schlecht. Es hatte bis Mittags geregnet. Das muß man dann eben auch mal mit machen können. Solch ein Glück wie letztes Jahr konnte man ja nicht schon wieder haben.
Wir lernten auf diesem wilden Zeltplatz noch andere Paddler kennen (4 aus Kiel, und 2 aus Leipzig), mit denen wir dann Abends (kein Regen mehr) am Lagerfeuer saßen.
Freitag, 15.Juli
Das Wetter beruhigte sich etwas. Der Wind drehte und ließ nach, somit konnten wir die Querung vom Sund in Angriff nehmen.
Um 14.30 Uhr waren wir wieder am Strand von Mommark. Daniel lud mich noch zum Pölser und Eis essen ein. Das hatten wir uns jetzt verdient.
Es war wieder einmal eine tolle Seekajakwoche. Im nächsten Jahr, möchte ich wieder in dem Zeitraum der ersten beiden Sommerferienwochen eine Großgewässertour mit Gepäck organisieren und anbieten. Vielleicht Flensburg (durch die Förde) Richtung Schleswig. Mal sehen.
Marcus
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Stralsunder Kanuwoche 2011 |
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Geschrieben von: Ines Michaelsen
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Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 08:43 Uhr |
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Hiddensee Marathon 2011
Stralsunder Kanuwoche
Beim 10ten Hiddenseemarathon des Stralsunder Kanuclubs starteten mehr als 60 Paddler, das war ein Teilnehmerrekord. Vom Ratzeburger KC war Ines Michaelsen dabei. Am Freitag bei der Einweisung beschloss das Orga. - Team, das auf Grund der Wettervorhersagen mit Windstärken von 4-5 in Spitzen 6, der Streckenverlauf innerhalb des Boddens verlaufen würde, also nicht im die Insel Hiddensee herum. Den Wendepunkt markierte ein Begleitboot, welches an der Nordspitze von Hiddensee seine Position hatte. Trotz dieser Änderung waren es gut 62 km, bei schwierigen Bedingungen, die die Starter zu bewältigen hatten.
Unter einem Regenbogen wurde das Starterfeld kurz noch 06.00 Uhr auf die Strecke geschickt. Die schnellsten Fahrer waren schnell am Horizont verschwunden. Für diese Lange Strecke ist es wichtig sein eigenes Tempo zu finden und nicht schon am Anfang ein zu hohes Tempo zu gehen.
Auf dem Hinweg herrschte Wind aus Nord- West, also Seitenwind leicht von vorne. Man musste also schon ordentlich arbeiten, um voran zu kommen. Auf dem Rückweg sollte man dann meinen leichten Schiebewind zu haben, aber so kam es leider nicht. Nach der Wendemarke an der Nordspitze von Hiddensee drehte der Wind auf Südwest, so dass man wieder viel Arbeiten musste. Es wurde einem keinen Meter geschenkt. Die permanenten kurzen Wellen von der Seite die auf dem Bodden herrschten, machten es nicht einfacher. Ein paar Kenterungen gab es bei den Surfskifahrern, aber alle kamen wieder ins Boot und konnten das Rennen fortsetzten. Die vielen Begleitboote hatten allerhand zu tun, um den Überblick bei dem weit auseinandergezogenem Feld zu behalten. Ein paar Kanuten mussten den Bedingungen auch Tribut zollen und wurden von den Begleitbooten aufgenommen. Aber alle Teilnehmer kamen zurück nach Stralsund. Der Sieger Steffen Burkhardt brauchte für die Strecke 06:08 Stunden und konnte damit den Vorjahressieger Maik Lojak um 6 min schlagen. Ines Michaelsen war mit 08:52 Stunden die erste Frau im Ziel und war überglücklich diese Strecke erstmals im Kajak- Einer bewältigt zu haben. Das letzte Boot kam nach knapp 11:30 Stunden ins Ziel. Wer wollte konnte anschließend eine heilende Massage über sich ergehen lassen. Der Tag klang mit der Siegerehrung bei Bier und Wurst aus.
Am Sonntag war Ruhetag, aber wer wollte und konnte, hatte die Möglichkeit Boote von den verschiedenen Ausstellern, die den Tag beim Stralsunder KC waren, zu testen. Montag ging es weiter mit der Stralsunder Kanuwoche. An 5 Tagen wurden verschiedene Touren in der Gegend um Stralsund angeboten. Am 1.Tag ging es den Strelasund entlang über Stahlbode bis zur Insel Riems. Tag 2 war Barhöft der Startpunkt und es wurde entlang des Naturschutzgebietes Bock und Werder auf der Ostseeseite entlang gepaddelt. Tagesziel war Zingst auf dem Darß. Am 3. Tag war es mit der Umrundung der Kreidefelsen von Mukran aus die wohl wiedereinmal schönste Tour der Woche. Pause war in Lohme und Zielort der Strand von Glowe. An diesem Tag war auch die erfolgreichste Olympioniken Deutschlands, Birgit Fischer, mitgekommen. Sie ist seit letzten Jahr Ehrenmitglied beim Stralsunder KC und hatte diesen mal wieder besucht. Und solch eine schöne Tour lässt sie sich dann auch nicht entgehen.
An den letzten beiden Tagen waren die Touren nicht ganz so lang. Am Tag 4 ging es an das süd- östliche Zipfel von Rügen. Es wurde von Middelhagen nach Lobbe gepaddelt. Bei kräftigen Schiebewind ging es am letzten Tag von Seehof, Richtung Wittower Fähre, über den Breetzer Bodden nach Breege. Insgesamt war es wieder eine wunderschöne Woche in Stralsund, mit viel Paddeln und gutem Wetter.
Bilder Stralsunder Kanuwoche
Bilder Hiddensee Marathon |
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