Von Über Nach…

Vom traditionellen Himmelfahrtstreffen der Kanuvereine aus Zwolle (Holland) und Ratzeburg, über den Bodensee, nach Venedig zur 43. Vogalonga.

Das die Kurzbeschreibung eines schönen Paddelurlaubs einiger Ratzeburger Kanuten.

Himmelfahrt

Das lange Himmelfahrtswochenende lockte wieder zahlreiche Vereinsmitglieder des Ratzeburger Kanuclubs zum traditionellen Treffen mit dem Zwoller Kanuten aus Holland.
2017 war der Campingplatz Biberpark an der Diemitzer Schleuse, ca. 10 km südlich der Stadt Mirow, in der Mecklenburgischen Seenplatte, der gemeinsame Treffpunkt. Die „Wagenburg“ aus Wohnwagen und Wohnmobilen bildete bereits einen großen Halbkreis und wurde von den Zelten vollendet. In der Mitte des Kreises war ausreichend Platz für das all morgendliche Meeting und für das gemütliche Lagerfeuer am Abend. Insgesamt waren ca. 80 Teilnehmer angereist.
An 3 Tagen wurde die reizvolle Seenlandschaft zu Wasser und zu Land erkundet. Ob Paddel- oder Radtour, für jeden war etwas dabei. Der Wettergott gab den Rest für ein sehr gelungenes Himmelfahrtswochenende mit seinen vielen Sonnenstunden!

1. Tag

Rätzsee Runde mit Abstecher nach Wustrow – 23km
Von der Diemitzer Schleuse aus ging es zunächst rechts ab zur Fleether Mühle. Bei der einzigen Umtragestation wurde sich gegenseitig unterstützt und so war man schnell auf dem Rätzsee.
Gemütlich verlief die Tour weiter durch die schmale Drosedower Bek. Auf dem sich anschließenden Gobenowsee trennte sich die Gruppe von gut 40 Paddlern. Einige fuhren über den Labussee direkt zur Diemitzer Schleuse zurück und die anderen unternahmen noch einen Abstecher zur Ortschaft Wustrow.
In Wustrow war die Hölle los! Von hier aus starteten zahlreiche Himmelfahrts-paddler in das Wochenende. Wir parkten unsere Boote am Rande und beobachteten das Schauspiel. Bei dem schönen Wetter waren wir nicht aus der Ruhe zu bringen. Einige unternahmen einen Abstecher in den Ort, mit der Hoffnung auf ein Eis, Kaffee oder Kuchen. Der Weg war nicht umsonst. Nachdem alle gesättigt waren, machte sich die Gruppe auf dem Weg zurück zum Campingplatz Biberpark.
Der Tag klang mit Sternenklaren Himmel am Lagerfeuer mit Musik aus.

2. Tag

Ziel war das Ende des Großen Pälitzsee – 25 km
Die nächste Tagestour führte die Paddler in Richtung Osten zunächst über den Labussee zur Schleuse in Canow. Bei diesen Knotenpunkt bemerkte man, das dass Himmelfahrtswochenende der Auftakt für die Paddelsaison ist. Viele Freizeitkapitäne, ob mit Motoryacht oder Paddelboot, nutzen das Labyrinth der 1000 Seen. Nach einer Weile war die Gruppe, ob geschleust oder mit der Lore, auf dem Canower See, wo sich für ein Gruppenfoto formiert wurde.
Weiter verlief die Strecke entlang des Kleinen und Großen Pälitzsee. Grüppchenweise suchten sich einige schon vorher einen gemütlichen Pausenplatz. Abseits des „Mainstream“ wurde es gerade auf dem Großen Pälitzsee bedeutend ruhiger. Wir waren so zu sagen alleine dort unterwegs. Herrlich!
Die ausgedehnte Pause nutzen einige zum Baden und/ oder Sonnenbaden. Der Schwimmende Kiosk wurde von vielen auf der Hin- und Rücktour angefahren. Wo bekommt man denn schon ein leckeres Eis mitten auf dem Wasser!
Die Schleuse Canow verlangte dann wieder etwas Geduld ab, aber wir hatten es nicht eilig. Am Nachmittag waren alle wieder wohlbehalten am heimischen Campingplatz angekommen.

3. Tag

Ziel die Stadt Mirow – 27 km (mit Abstecher zum Schwarzer See)
Am dritten und letzten Paddeltag des Himmelfahrtstreffen machten wir uns auf den Weg in nördliche Richtung, zur Stadt Mirow. Durchquert wurden der Vilzsee und Zotzensee. Mal breiter, mal schmaler, aber immer spiegelglatt. So einige Greifvögel konnten beobachtet werden.
Nach gut 10 km erreichten wir Mirow. In der Nähe des dortigen Schlosses fanden wir eine Wiese wo alle Boote Platz hatten. Das Anwesen des Schlosses befindet sich auf einer Insel, also wollten wir drumherum paddeln. Allerdings musste jeder bei der recht flachen Schlossbrücke die Luft anhalten und sich ducken, ansonsten blieb man stecken. Gordon mit seinem SUP legte sich einfach auf dieses. Die Pause wurde für einen Gang zur Schlossinsel, oder zum Fischer genutzt. Jeder kam auf seine Kosten. Auf dem Rückweg unternahmen einige einen Abstecher zum Fehrlingsee und Schwarzsee. Dazu musste allerdings ein Landtransport auf sich genommen werden. Belohnt wurde man mit RUHE! Motorboote sind hier nämlich verboten.
Das gemeinsame Abendessen in großer Runde ließen sich alle munden! Das Lagerfeuer durfte Aufgrund von Trockenheit nicht entzündet. Aber lieber so als Regen. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch.

Sonntag wurde sich noch einmal zur großen traditionellen Frühstückstafel zusammengefunden.

Bodensee

Für einen kleinen Trupp von 7 Ratzeburger Kanuten war das Himmelfahrtstreffen erst der Auftakt!
Mit Sack und Pack und Bootsanhänger, der am Vortag zum Glück noch repariert werden konnte, ging die Tour weiter zum Bodensee. Um genauer zu sagen zum KC Singen, der im Ort Iznang am Zeller See liegt. Der Zeller See ist ein Seitenarm südöstlich von Konstanz. Bekannt dürfte die Gemüseinsel Reichenau sein. Mitten in der Nacht erreichten wir unser Ziel. Wir schlugen unser Lager für die nur noch kurze Nacht im Clubraum auf.

1. Tag

Fahrt zur Insel Reichenau und Radolfzell – 14 km
Der Tag fing mit einem schönen Sonnenaufgang an. Es sollte nach der langen Autofahrt ein recht ruhiger Tag werden. Ersteinmal hieß es das Zeltlager aufbauen und frühstücken. Bei dem sommerlichen Wetter hatten wir aber trotzdem große Lust zum Paddeln. Der Zeller See lag spiegelglatt vor uns. Tagesziel war die 5 km entfernte Insel Reichenau. Wir konnten uns davon überzeugen, das es hier wahrlich viel Gemüseanbau gibt. Die Temperaturen waren für unsere Verhältnisse schon eher heiß und so war es am angenehmsten, wenn zwischendurch ein Bad im kühlen Nass genommen wurde.

2. Tag

Fahrt nach Konstanz – 37 km
Fahrt nach Radorfzell – 10 km
Je nach Neigung und Interesse wurde der nächste Tag angegangen.
Zwei Paddlerinnen machten sich auf den Weg entlang der Insel Reichenau auf den Gnadensee in Richtung Konstanz. Das Wohlmatinger Ried besticht durch den dichten Schilfgürtel und der vielen Wasservögeln die dort brühten. Darum ist dort auch genügend Abstand zu halten.
Auf dieser Strecke kann man sich auch als Grenzgänger bezeichnen. Die Schweiz ist auf Sichtweite und zum Ende des Untersees, wo es schmaler wird, ist das Schweizer Ufer nur ein paar Paddelschläge entfernt. Die Gegenströmung macht sich nun bemerkbar. Jeder Kilometer zum Tagesziel dauert etwas länger. Aber irgendwann sind die ersten Brücken von Konstanz in Sicht und der eigentliche Bodensee tut sich vor uns auf. Wir halten uns gleich rechts und landen auf der Klosterinsel. Ein Terrassen ähnlicher Anlandeplatz scheint uns perfekt. Später stellen wir fest, das wir am Steigenberger Hotel abgestiegen sind. Die Bediensteten lassen uns aber gewähren. So haben wir es zu Fuß nicht weit bis zur Altstadt. Wir nutzen die Zeit für einen Stadtrundgang. Und der Bummel durch die schöne Altstadt lohnt sich auf jeden Fall. Vom Kirchturm aus haben wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt und dem nicht enden wollenden Bodensee. Am späten Nachmittag sitzen wir wieder in unseren Booten. Auf dem Rückweg haben wir zwar etwas Strömung die uns schiebt, aber auf dem letzten Teilstück auf dem Untersee herrscht Gegenwind. Morgens waren wir noch bei spiegelglatten See gestartet.
Zum Abendessen sind wir jedoch zurück. Ein schöner langer Paddeltag geht zu Ende.

3. Tag

Fahrt von Iznang nach Schaffhausen – 38 km
Stein am Rhein nach Schaffhausen – 20 km
Motto des Tages: „Es fängt langsam an und wird immer schneller!“
Sicher einer der schönsten Paddeltouren auf dem Bodensee. Obwohl man sich bei dieser Tour wohl eher auf dem Hochrhein befindet. Zunächst ist der Rheinsee noch recht breit. Zur linken ist wieder Schweizer Hoheitsgebiet. Immer wieder kommen wir an kleinen Ortschaften vorbei. Die Landschaft erhebt sich mal mehr mal weniger. Es wird nie langweilig. Gelegenheit zum Baden finden wir auch. Das super Wetter gibt es einfach her. Die große Pause ist nicht mehr fern. Die Stadt Stein am Rhein ist auf Hälfte der Strecke und ist im jeden Fall einen Besuch wert. Dazu muss erwähnt werden, das wir uns nun zu beiden Seiten auf Schweizer Gebiet befinden. Das merken wir spätestens an den Preisen für Kaffee und Eisbecher. Aber was soll`s, wir sind im Urlaub. Die Altstadt von Stein am Rhein besticht durch seine „Housepaintings“. Das Rathaus ist besonders imposant. Die Fahrt geht weiter. Jetzt nehmen wir erst so richtig Geschwindigkeit auf.
Während wir von Iznang bis Stein am Rhein gute 3 h benötigten, brauchen wir bis Schaffhausen noch nicht einmal 2 Stunden. Da muss man aufpassen, das der Rheinfall nicht schneller da ist, als das man aussteigen kann. Aber keine Angst, wie haben rechtzeitig den richtigen Ausstieg genommen. Und auch die Altstadt von Schaffhausen ist sehr sehenswert. Die Stadt der vielen Erker. Dem kann man nur zustimmen. Mit vielen schönen Eindrücken geht es mit dem Auto zurück zum KC Singen.

4. Tag

Immenstaad nach Überlingen – 19 km
So richtig den Bodensee gesehen und befahren hatten wir irgendwie immer noch nicht. Da wollten wir Abhilfe schaffen. Zusammen werden die Boote aufgeladen und auf ging die Fahrt.
Startpunkt war die Stadt Immenstaad am Nordufer des Bodensees. Die Tour führte uns zunächst entlang am Ufer der Stadt Hanau. Diese ist noch recht unscheinbar. Nicht zu übersehen ist die Stadt Meersburg mit dem imposanten Bau des Staatsweingutes Meersburg. Es war wieder Zeit für eine Badepause. Eine weiterer Landgang war in der Ostschaft Unteruhldingen geplant. Hier steht das größte Freilichtmuseum Europas direkt mit den Pfahlbauten im Wasser. Für einen gemütlichen Museumsgang fehlte uns an diesem Tag dann doch die Zeit, aber das Herzstück, die Pfahlbauten, konnten wir gut vom Wasser aus sehen.
Mit dem Wetter hatten wir auch an diesem Tag sehr viel Glück. Auf dem Bodensee herrscht Schwimmwestenpflicht, zumindest muss man sie immer dabei haben. Und das nicht ohne Grund.
Schnell kann schlechtes Wetter aufziehen und auf dem großen See können sich Wellen wie auf der Ostsee zügig aufbauen. Aber vor solchen Szenarien waren wir an diesem Tag weit entfernt.
Kaum haben wir die imposanten Pfahlbauten hinter uns gelassen, kommt schon das nächste Highlight in Sicht. Die Wallfahrtskirche Birnau, die auch das „Barockjuwel des Bodensees“ genannt wird. Der Bodensee verjüngt sich immer weiter und wir befinden uns auf den Überlinger See. Der Kanuverein in Überlingen ist unser Endpunkt für diesen Tag.

Venedig

Mit vielen schönen Eindrücken vom Bodensee und deren angrenzenden Gewässern verlassen wir am nächsten Tag Deutschland in Richtung Süden. Der eigentliche Höhepunkt des Urlaubes, die 43. Vogalonga, wartet schon auf uns.

Am späten Nachmittag erreichen wir den Campingplatz Fusina. Dieser liegt noch vor Venedig auf der Festlandseite in einem Industriegebiet. Der Platz selber ist gut hergerichtet. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die ca. 6 km entfernte Lagunenstadt Venedig. Zahlreiche Teilnehmer der Vogalonga haben bereits ihr Revier abgesteckt. Hier treffen wir uns mit Hamburger Kanuten. Unser zugewiesener Platz ist recht gemütlich, aber ausreichend. Netterweise haben die Hamburger, wie abgesprochen, unsere Startunterlagen vom Meldebüro, welches in der Altstadt liegt, mit abgeholt.
Der nächste Tag verläuft noch recht ruhig. Wir unternehmen nur eine kleine Paddeltour auf der Laguna Venezia unmittelbar vor dem Campingplatz. Können aber dabei schon mal die Lagune genießen, inkl. springende Fische. Der kommende Tag wird lang genug.

43. Vogalonga – 43 km

Um 09.00 Uhr fällt der Startschuss zur 43. Vogalonga vor dem Markusplatz. Nur an diesem Tag ist es ausschließlich mit Muskelkraft betriebenen Booten erlaubt in der Lagune unterwegs zu sein.
Vom Campingplatz aus müssen wir zeitig starten, um pünktlich am Startpunkt zu sein. Nach ca. einer Stunde paddeln gehören wir auch zu dem riesigen Teilnehmerfeld der Vogalonga! Einst hat diese Veranstaltung als Demonstration begonnen, um auf den immer mehr werdenden Schiffsverkehr in der Lagune und deren negativen Auswirkungen auf die Altstadt hinzuweisen.
Mittlerweile fahren täglich große Kreuzfahrtschiffe durch die Lagune. Leider hat es nicht viel genützt. Aber wir sind trotzdem glücklich einmal bei diesem Event dabei sein zu können.

Es geht nicht um Schnelligkeit. Es wird keine Zeit genommen.

Pünktlich nach der italienischen Ansprache und dem Startschuss aus einem Kanonenrohr, setzt sich das Feld aus mehreren hunderten von Booten in Bewegung. Man kann sich praktisch gar nicht verfahren. Ob Rückwärts-, oder Vorwärtsfahrer, Ruderboote, Gondeln, Drachenboote, Kajaks oder Canadier, alles was sich über Wasser halten kann, ist hier unterwegs. Hauptsache eben mit eigener Muskelkraft betrieben. Der nördlichste Punkte der ca. 30 km langen Strecke ist die Insel Burano. Diese besticht durch ihr bunten Häuser und ist bekannt für ihr Stickereikunst. Eine Pause an Land ist zwischendurch immer mal wieder möglich. Nach Burano geht es zurück in Richtung Venedig. Zunächst einmal durchqueren wir noch die Insel Murano. Diese ist bekannt durch ihre unerschöpfliche Kunst aus Glas. Davon konnten wir uns noch in der Woche überzeugen. Aber an diesem Tag hatten wir keine Zeit uns dem zu widmen. Venedig kommt immer dichter. Doch bevor wir zunächst in den Canale di Cannaregio einfahren dürfen, werden wir von Polizisten zu Wasser aufgefordert „Piano“ zu machen. Nun kommt also das „Nadelöhr“, welches man von zahlreichen Bildern zur Vogalonga bereits kennt. Und es ist tatsächlich so, das hier die Boote so eng beieinander liegen, das man über das Wasser laufen könnte. Immer die nötige Ruhe bewahren. Bloß aufpassen, das man den Ruderbooten trotz der Enge nicht zu Nahe kommt. Gegenseitige Rücksichtnahme ist hier Voraussetzung. Ohne Kenterung passieren wir auch die Brücken, wo es nochmal enger als eng wird. Auf dem breiteren Canale de Grande kann man endlich wieder richtig durchatmen. Jetzt hat jeder wieder ausreichend Platz und man hat Gelegenheit die vielen Paläste und die Schönheit entlang des bekanntesten Kanal von Venedig zu genießen.
Bis zum Markusplatz ist es nicht mehr weit, aber ein Highlight wartet noch auf uns. Die Rialtobrücke. Viele Schaulustige säumen die Straßen, Terrassen und Brücken am und über dem Wasser. Der Markusplatz ist in Sicht, das Ziel ist erreicht und man wird mit Bananen oder Wasserflaschen beworfen. Die Organisatoren sind darauf bedacht das die Teilnehmer auch gut versorgt sind. Gedränge gibt es noch einmal beim Empfang der wasserdicht verpackten Teilnehmermedaille und der Urkunde. Es ist alles belegt, das wir auch wirklich dabei waren.
Entlang der Strecke haben wir Ratzeburger es geschafft zusammen zu bleiben. Jetzt müssen wir nur noch zurück zum Campingplatz. Also noch eine Stunde paddeln, bis zur Dusche. Trotz Gegenwind und langen, schweren Armen, kommen wir alle heile und glücklich in Fusina an. Der Abend ist geprägt von Geschichten des Tages. Schön war es!

Die nächsten Tage verbringen wir damit Venedig u.a. zu Fuß zu erkunden. Dazu erwerben wir eine Tageskarte für die Linien Busse, bzw. Schiffe, die sog. Vaporetto. So kommen wir gut von Fusina hin- und zurück und können auch im Laufe des Tages, wenn die Beine schwer werden, zwischendurch mit dem Vaporetto fahren. Die Inseln Burano und Murano erkunden wir ebenfalls zu Fuß. Aber unsere Kajaks lassen wir an 2 Tagen auch noch zu Wasser. Wir paddelten zum Lido hinüber, durch die Laguna Venezia. Der Lido ist die schmale Landzunge die die Lagune vom Mittelmeer abgrenzt. Wir lassen es uns nicht nehmen in den Fluten des Mittelmeers zu stürzen. Die Wassertemperaturen sind mit fast 25 Grad sehr mild und somit für uns Ostseebader ein sehr angenehmes Vergnügen.

Aber irgendwann geht diese schöne Woche zu Ende und wir sind wieder beim Sachen packen. Für den Heimfahrt haben wir 2 Tage eingeplant. Die Route durch die Alpen ist atemberaubend. Hohe schneebedeckte Berge mit blauen Himmel.
Wir erreichen unser angestrebtes Tagesziel, einen Campingplatz bei Hof. Zu einem guten Preis nehmen wir das Angebot von Gästezimmern inkl. Frühstück dankend an. So bleibt uns ein erneutes Aufbauen der Zelte erspart. Warmes Abendessen bekommen wir auch noch, so dass wir die 2. Tagesetappe ausgeruht angehen können. Am späten Nachmittag erreichen wir Ratzeburg.

So schnell vergehen 2,5 Wochen.