Eine Seefahrt, die ist lustig…

…vor allem bei tollem Wetter und sehr nettem Ambiente.

Mit 4 Zweierkajaks nahmen wir an der 2. Erkundungstour des Hamburger Hafens teil bei unseren Paddelfreunden von den Niederdeutschen Wanderpaddlern. Wie kann es zu Susannes Geburtstag am 10.August anders sein, das Wetter war meist angenehm. Die Tage davor war immer eitel Sonnenschein, am 10. fing es genau zum Beginn der Tour an zu regnen, allerdings war das auch der einzige Schauer.
Zusammen mit dutzenden von anderen Paddlern, meist aus Hamburg, aber auch einige Kollegen aus südlicheren Landesteilen starteten wir die Tour vom Bootshaus der Niederdeutschen Wanderpaddler am Kaltehof in Hamburg. Nach wenigen KM erreichten wir die erste von 2 Schleusen, wo wir in den Hafenbereich geschleust wurden. Wir fuhren um die Billerhuder Insel herum, am Großmarkt vorbei und eigentlich immer an bebautem Gelände vorbei, was spannend war sich anzuschauen. Auch Hausboote haben wir gesehen, teilweise erinnerte die Tour an Amsterdam/Amstel.  Mittagspause war am Bootshaus vom Kanuclub „Schwalbe“, wo wir dann verspätet aufbrachen, die Ratzeburger hatten die reifen Brombeeren  entdeckt …(mjam, sehr lecker..)
Durch die Speicherstadt fuhren wir dann einige Kreuz-und Querrunden, u.a. um die imposante Baustelle der Elbphilharmonie herum. Leider war tiefste Ebbe, so dass der Fahrtenleiter spontan die Route verändern musste, eine Strecke war nicht paddelbar, 5 cm Wasser unter dem Kiel reichen einfach nicht aus. Der schwere 10er Kanadier steckte dann auch prompt fest und musste mühsam befreit werden.  Ein Paddler meinte, man könne ja einfach auf die Flut warten, wurde aber auch überzeugt, weiterzufahren. Es ist schon erstaunlich, was so alles auf dem Grund der Speicherstadtkanäle herumliegt und aus dem Schlick schaut, man wollte gar nicht wissen, wie es UNTER dem Schlick aussieht. Da liegen wahrscheinlich noch die Knochen von Klaus Störtebecker und seinen Mannen herum,…grusel…Es wurde jedenfalls reichlich spekuliert.
Nachdem wir dann aus der  relativ geschützten Speicherstadt in das Hafenbecken einfuhren, wurde es lustig, das heißt wellig. Wellen von links und rechts, von vorn und hinten und schicke Bugwellen von den Ausflugsbarkassen. Ich war soooo froh, im Zweier zu sitzen mit Andreas vorne, der wusste, wie man damit umgeht…
Über die Norderelbe und mit auflaufendem Wasser sind wir dann wieder Richtung Kaltehof gefahren und alle sind ohne Kenterung dort eingetroffen. Nette, frische Bratwürste, Salat und ein heißer Kaffee warteten da schon auf uns. Die Tour war lt. GPS 24,7 km lang.
Dabei waren: Marcus und Carina, Andreas und Susanne, Helge und Renate M. und Reinhold und Bernhard M. Da die Tour im nächsten Jahr wieder stattfinden wird, hoffen wir, auch anderen Vereinskameraden Lust gemacht zu haben, mitzufahren. Ist wirklich empfehlenswert und abwechslungsreich.
Bitte auch mal die Bilder ansehen.