Opatour 31.05./01.06.08

Bei herrlichem Wetter trafen sich 16 gestandene Opas am Samstag Vormittag vor dem Clubhaus. Dabei waren 3 „neue Opas“, denen noch eine „schwere Aufnahmeprüfung“ bevorstand.
Da der kostenfreie Bootstrailer vom Kanu-Center-Krebs zwar lang aber nicht lang genug war, wurde am vorangegangenen Abend das Drachenboot geteilt und auf den Vereinstrailer verladen.
Nach der Begrüßung und einer gemütlichen Kaffeerunde fuhren wir mit wenigen Fahrzeugen erst zum Schaalsee-Camp, um wichtige „Lebensmittel“ im Kühlraum zu deponieren und das Reisegepäck zwischen zu lagern.
Dann ging es ab nach Zarrentin. An der Badestelle wurde das Drachenboot fertig montiert und beladen. Die herkömmliche Trommel wurde durch eine „Spezial Trommel“ ersetzt. Nach jedem Zapfen einer Gerstenkaltschale veränderte sich der Trommelklang! Der kleine Klaas hat die Aufgabe des Mundschenk hervorragen ausgeführt, nur im Hinterschiff kam zu wenig „Proviant“ an. Lächeln
Dem Alter entsprechend aber rechtzeitig, kamen wir ohne Hindernisse im Schaalsee-Camp an. Dort bezogen wir unser Nachtquartier, ein Riesen Tippi, während Opa Fritz einen herrlichen Erbseneintopf auf dem Lagerfeuer zubereitete.
Nach dem Mittagsmahl hörten wir ein gleichmäßiges sonores Geräusch, auch Schnarchen genannt, aus dem Tippi. Einige Opas holten den wohl verdienten, aber verspäteten Mittagsschlaf nach.
Am späten Nachmittag wurden dann die „neuen Opas“ schwer geprüft. Nur soviel sei verraten: Alle haben die schwere Prüfung bestanden!
Dann saßen wir am Lagerfeuer, grillten, erzählten und sangen Lieder, die Walter mit seiner Gitarre begleitete. Unser Mundschenk, kleiner Klaas, wurde von seiner Bürde befreit. Nun durfte jeder Opa sein Bier selber zapfen.
Spät in der Nacht oder früh am Morgen wurde das Feuer gelöscht, mit Wasser, denn das Bier war alle! So konnten auch die letzten ganz beruhigt im Tippi in ihren Schlafsack kriechen.
Keiner wurde durch schnarchen gestört, denn alle hatten genug „Schlafmittel“ intus. Wir verbrachten alle eine schöne, wenn auch kurze Nacht.
Am Morgen, kurz vor dem Frühstück, entwich plötzlich die „gute Luft“ aus dem Tippi. Reinhold meinte: Das Lüften war nötig! Verstehe ich nicht?
Nachdem dann alle auferstanden waren, gab es ein leckeres Frühstücksbüfett, natürlich mit herrlichem Sonnenschein und Kaffee.
Nachdem dann die Sache mit dem schnöden Mammon erledigt war, wurde gepackt und leider zur Abreise geblasen.
Mit 2 netten kleinen weiblichen Gästen, die wir in Salem wieder an Land ließen, verließen wir das wunderschöne Schaalsee-Camp. Wir genossen die Schattenseiten des Schaalseekanals und an so mancher Brücke musste Brückenzoll entrichtet werden. Opa Cor wusste sogar, wo im Mittelalter, als es den Schaalseekanal noch nicht gab, Brücken standen!? Jeder Zollverein würde uns um die Zollstationen und die Zollgebühren beneiden.

Nach dem wir die letzten 7,5 Km in flottem Tempo in 2,5 Std. hinter uns gebracht haben, waren wir nun fast am Ziel. Klausi kam mit dem Trailer, das Drachenboot wurde verladen und am frühen Nachmittag kamen im RKC an.
Wegen der Ruderregatta war der Küchensee gesperrt. Und wir, wir halten uns ja (fast) immer an solche Sperrungen oder Regelungen.
Dann hatten einige sehr liebe Omas für die armen geplagten Opas Torten gezaubert und den Kaffeetisch gedeckt. Liebe Omas, vielen Dank dafür.
Die „neuen Opas“ bekamen noch ihren Opa- krug überreicht und waren nun endlich vollwertiges Mitglied der Oparunde des RKC.
Mein besonderer Dank geht noch an Fritz, Walter, Helge und allen anderen Opas. Denn letztendlich haben alle zum Guten gelingen der Opatour beigetragen.
Nach einem sehr harmonisch verlaufenen Wochenende war dann leider ENDE.