Märkische Umfahrt August 2021

Das schöne bei einer Umfahrt ist doch immer, dass man, egal wo man losfährt, wieder an seinem Startpunkt anlandet und somit kein Fahrzeug nachholen muss.

Angelika und ich begannen unsere einwöchige und knapp 200 km lange Tour in Königswusterhausen. Wegen der (relativ geringen) Strömung auf der Spree und Müggelspree, ist es zu empfehlen die Märkische Umfahrt entgegen dem Uhrzeigersinn zu fahren.

Noch am Tage unserer Anfahrt ging es auf Tour. Die Seekajaks waren bis zum Rand bepackt und lagen somit gut im Wasser. Die Verpflegung sollte fast für die ganze Woche reichen.

Wir übernachteten mal auf wilden und sehr idyllischen Plätzen, mit nur zwei Zelten ging das ganz gut, aber auch auf Wasserwanderrastplätze (WWRP) und Kanuvereinen (Beeskow u. Erkner)

Wir waren nicht alleine unterwegs und haben die einen oder anderen Wanderpaddler und -paddlerinnen immer mal wieder angetroffen. Es waren auch viele Familien mit den guten alten Faltbooten RZ85 unterwegs. Am schönsten und ruhigsten sind sicherlich die Abschnitte, wo keine Motoryachten fahren dürfen. Die komplette Runde können auch nur Kanuten unternehmen. Schleusen gibt es so einige. Nur wenige muss man umtragen. Einige muss man selbst bedienen. Bei den größten Ortschaften haben wir auch gerne einen längeren Halt eingelegt, so wie in Beeskow oder Fürstenwalde. Für mich war am schönsten die Müggelspree und der Gosener Graben, sowie der Abstecher nach Klein Venedig. Natürlich alles frei von Motorbooten. Mit Glück ließ sich gerne auch ein Eisvogel blicken. Biber konnten wir beim KC Erkner direkt gegenüber, in der Dämmerung, beobachten. Wir hatten dazu noch eine schöne Sommerwoche erwischt, sodass ein Bad im kühlen Nass für die nötige Erfrischung sorgte. Rund herum eine wunderschöne Umfahrt!!!