Kinder- und Jugendpaddelfreizeit des RKC in Plön

Jugendfreizeit Plön 2010Am Mittwoch, dem 18.08.2010 trafen sich 4 Eltern und 13 Kinder beim Kanu Club um das Ende der Ferien noch mit ein bisschen Paddeln und gemeinsamen Zelten zu verbringen.
Das Verladen der Boote auf den neuen 10-er Trailer gestaltete sich ein wenig abenteuerlich, da wir die Boote nur so nach und nach zwischen den Regenschauern aufladen konnten. Nachdem wir damit fertig waren, hörte es auch erst mal auf mit dem Regen.

Grit hatte Plätze auf dem Campingplatz “Gut Ruhleben“ am Großen Plöner See für uns reserviert und wir hatten dort eine große Wiese nur für uns. Sehr schön.
Die Zelte konnten wir im Trockenen aufbauen, das war nach dem Booteverladen ja schon mal positiv. Für den Regen hatten wir ja auch das 20-er Mannschaftszelt von RKC mit und zwei Biergarnituren, so dass wir es uns richtig gemütlich machen konnten.
Gekocht wurde auch gleich am ersten Abend. Es gab Nudeln mit Tomaten- und Käsesoße. In der Nacht regnete es noch etwas. In einem Zelt war man am Ertrinken und es fand noch ein kleiner Zeltwechsel statt. Leider war es in dem einen Zelt zu eng für 4 Kinder, so dass einer alleine im Zelt schlafen musste, was nicht so schön war. Am nächsten Tag wurde aber neu verteilt, so dass alle zufrieden waren. Zum Glück war’s das dann auch mit dem Regen vorbei. Die nächsten Tage war es nur noch schön. Tja, wenn Engel reisen.

Am Donnerstag Vormittag, nach dem Boote abladen ging’s dann los auf Tour bei schönem Wellengang und Wind. Wir wollten um Plön paddeln. Los ging’s vom Campingplatz erst mal auf den Großen Plöner See Richtung Schloss. Kurz nach dem Start mussten wir aber wegen eines drohenden Gewitters, was dann aber an uns vorbeizog, einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Aber dann ging’s weiter zur Durchfahrt Stadtschwentine in den Schwanensee. Dort drehten wir aus Unkenntnis, man kann auch sagen wir haben uns verfahren, eine Ehrenrunde um den Bullenwarder, wo man zwischendurch auch treideln musste.
Nach Durchfahrt des Stadtsees paddelten wir dann auf den kleinen Plöner See, wo wir am gegenüberliegenden Ufer unseren ersehnten Pausenplatz schon sehen konnten. Dort war dann etwas Zeit zum Beine vertreten und Essen und Klettern.
Weiter ging es zum Mühlensee über eine Umtragestelle. Die meisten konnten es sich nicht nehmen lassen die kleine “Wildwasserstrecke“ zu paddeln.
Danach trieb uns der Wind über den großen Plöner See zurück zum Campingplatz. Das Wasser war ganz schön kabbelig und manch einer war froh wieder heil angekommen zu sein.
Abends wurde zünftig gegrillt und ausgelassen Fußball, Tischtennis und Kubb gespielt. In dieser Nacht gab es keinen Regen und alle konnten in Ruhe schlafen.

Am Freitag war eine Fahrt über den Höftsee und Behler See bis zum Dieksee geplant. Auf der Durchfahrt zum Höftsee gab es wieder mal eine Umtragestelle auf Rollen, die alle Paddler genossen haben. Nur Ole und Kai hatten es ein bisschen schwerer, da sie die Boote bis zum Hochpunkt ziehen mussten. Aber sie haben es gerne gemacht.
Im Behler See legten wir beim WSV Diekseebucht für eine Pause an und machten einen Ausflug nach Timmdorf zum Gasthaus Kasch um Eis zu essen. Nach dem Gesitze im Boot eine willkommene Abwechslung. Auf dem Rückweg kamen wir dann an der Badestelle am Campingplatz Langensee nicht vorbei. Die Wasserrutsche sah doch zu verlockend aus.
Zurück über die Rollenumtrage waren wir dann um 17:30 Uhr am Campingplatz. Die Boote wurden gleich verladen, denn das Paddeln war nun vorbei. Wir waren stolz auf die Kinder, dass alle die nicht gerade kurzen Paddeltouren so gut mitgemacht haben.

Am nächsten Morgen gab es wie immer ein gemeinsames Frühstück, diesmal unter freiem Himmel, da wir das trockene Zelt lieber schon am Abend zusammengepackt haben.
Nach dem Abbauen der Zelte und Zusammensuchen- und Packen der Klamotten ging es aber noch nicht auf die Heimfahrt, sondern wir machten noch einen Abstecher in den Kletterpark Scharbeutz. Der Kletterpark wurde 2010 eröffnet und war super und sicher ausgestattet. Nach dem Anlegen der Sicherheitsgurte ging es dann erst mal auf den Übungsparcour.
Nach dem Üben durften wir dann mit Kletterguide auf den richtigen Kletterpfad. Der Guide schaute aber nur von unten zu und gab an und ab mal einen Tipp. Es ging gar nicht so schwer los, aber dann teilte sich die Strecke in schwer und normal und da wurde es doch manchem etwas mulmig, natürlich nur den Erwachsenen. Zum Teil schwebte man bis zu 17m hoch in den Bäumen.  Im Endeffekt haben dann fast alle auch den schwereren Parkur geschafft und es hat wirklich Spass gemacht auch wenn einem manchmal nicht nur von der Anstrengung der Schweiss auf der Stirn stand.

Jetzt endlich konnten wir den Heimweg antreten und kamen nachmittags wohlbehalten wieder beim RKC an. Dank der Hilfe einiger Eltern waren die Boote, Biergarnituren und Zelte schnell abgeladen und verstaut.

Es waren ein paar schöne Tage und es hat uns Betreuern viel Spaß mit den Kindern gemacht, so dass die Paddelfreizeit auch ein kleiner Urlaub für uns war. Sehr schön war, dass sich die Kinder und Jugendlichen bis auf kleine normale Kabbeleien super verstanden haben. Schönen dank dafür.