Himmelfahrt 2010 in Westergeest

Um es vorweg zu sagen: kalt war es in Westergeest dem diesjährigen Ort des Himmelfahrttreffens mit unseren holländischen Freunden. Zur Begrüßung am Donnerstag Morgen erschien „König Arno“ im Kaffeekreis auf dem Campinglatz Oane Swemmer mit Riesenschwert, Leopardenmütze und Fellmantel vor 60 begeisterten Kanuten. Er kündigte für Freitag Abend die Spiele der unbeugsamen Friesen an. Um 11 Uhr war der Start der Paddelboote für eine 13 km lange Rundtour. In diesem Jahr war kein Großboot dabei, dafür aber viele kleine bunte Boote. Sogar Leo Wilke war mit einem kleinen Boot unterwegs (manchmal musste er natürlich von Mama, Papa oder Bruder Lukas gezogen werden), aber er schlug sich wacker. Schön war auch die Fahrt durch den kleinen Ort Kollum, dessen hübsche holländische Häuser zum näher Hinsehen einluden. Zur gleichen Zeit starteten die Radfahrer, die sich traditionell unter der Führung von „Oma“ und „Opa“ verfuhren, so dass aus den geplanten 25 km 45km wurden. Am Abend traf man sich zum Pfannkuchen backen und danach am Feuer um Kais Musik zu lauschen. Das Vergnügen währte nicht allzu lange, da alle es     vorzogen den Rest des Abends im Warmen zu verbringen.
Am Freitag gab es drei Programme: paddeln 21km, paddeln 41 km, wobei diese lange Strecke nur von drei Standhaften gepaddelt wurde und einen Ausflug zur Insel  Schiermonnikoog. Man setzte über mit der Fähre und konnte dann zu Fuß oder mit dem Fahrrad die schöne Insel erkunden. Für diesen Abend hatte Annett Friesenspiele für Groß und Klein organisiert. So musste man z.B Brot essen und Pfeifen, Schlittschuh laufen, jemandem mit König Arnos riesigem Schwert den Kopf (Luftballon) abschlagen oder einen Schleuderball möglichst weit schleudern. Es war ein sehr vergnüglicher Wettkampf und da es sich bei fast allen Spielen um Bewegungsspiele handelte, wurde man für einige Zeit auch wieder warm.
Am Sonnabend ging es per Fahrrad oder Boot immer gegen den Wind nach Dokkum.  Wir umrundeten auf dem Wasser die schöne Altstadt und hatten dann Zeit für einen ausgiebigen Altstadtbummel. Auf dem Rückweg hatte der Wind, den wir uns als Rückenwind erhofft hatten, leider nachgelassen. Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Die traditionelle große Frühstückstafel am Sonntag löste sich recht schnell auf, alle wollten zügig aufbrechen, um den drohenden Staus zu entgehen.
Vielen Dank an Arno und Annett, die uns durch ihren unermüdlichen Einsatz schöne Tage bescherten.