Herbstliche Mecklenburgische Seenplatte

Ein schöner Plan B – Herbstliche Mecklenburgische Seenplatte

Eigentlich sollte es an einem verlängerten Oktoberwochenende nach langer Zeit mal wieder auf die Nordsee gehen, aber die Windvorhersagen machten dem Plan A einen Strich durch die Rechnung.

Ein Plan B war schnell und einstimmig gefunden – auf in Richtung Osten auf die Mecklenburgische Seenplatte. Start war der Quellsee der Havel, ganz in der Nähe der Ortschaft Kratzeburg – nicht Ratzeburg!

Es sollte ein Rundkurs entlang der wohl schönsten und oft ruhigsten Gewässer der Seenplatte werden.

Mal geht es über einen See, dann wieder eine schmale Durchfahrt zum nächsten See, die aber erst kurz vorher auszumachen ist. Ein paar Umtragen müssen wir die Tage absolvieren, aber im Team geht alles schnell von der Hand. Etwas besonderes ist sicherlich die Gleislore bei der Granziner Mühle, keine fünf Kilometer von Kratzeburg entfernt.

Der Herbst zeigt sich von allen Seiten, zunächst etwas Regen, aber später auch mit Sonnenschein. Die erste Nacht verbringen wir auf dem Vereinsgelände des SV Union Wesenberg. Nach dem Kochen lassen wir den Tag gemütlich am wärmenden Lagerfeuer ausklingen.

Am nächsten Morgen können wir in der Sonne frühstücken.

Nach der Schleuse in Wesenberg biegen wir zeitig ab in die verwunschene Schwanenhavel. Bei der Umtrage in Wustrow kommen unsere Bootswagen zum Einsatz. Nachdem wir auch die Schleuse in Diemitz passiert haben, ist es bis Mirow nicht mehr weit. Für den zweiten Abend nutzen wir den Luxus im Restaurant essen zu gehen.

Am dritten Tag führt uns die Strecke weiter in Richtung Norden. Am Ende des Leppinsees nehmen wir den Shuttleservice nach Babke in Anspruch. Die letzten zehn Kilometer bis nach Kratzeburg kennen wir bereits. Die Gleisloren warteten schon auf uns.

Mit dabei waren Martina aus Lübeck, sowie Klaus, Marcus, Stefan, Christian und Ines aus Ratzeburg.
Einstimmig war es für alle ein gelungenes Wochenende!